Korsika – Ein Reisebericht in drei Teilen

Teil 1 – Kotzender Tweety

Bis das Bild des Landys in der Fähre entstehen konnte, musste der „Dicke“ noch zahlreiche Eskapaden durchstehen und seine Insassen mit einem nahendem Stresstod ertragen. Doch der Reihe nach.

Ein wundervoller Land Rover Defender in der Korsika Ferry
Im Frachtraum der Moby Line stehen wir abfahrtbereit. Nachdem wir als letzte an Bord gerollt sind, sind wir die ersten, die wieder das Schiff verlassen dürfen. Cui honorem, honorem honorem!

Der Landy wurde wie gewünscht und vor allem mit reichlich zeitlichem Puffer gepackt, organisiert und reisetauglich gemacht. So, wie man – also ich – es sich wünscht. Einer geordneten Abreise und einem wundervollen Ferienbeginn konnte also nichts im Wege stehen. Doch weit gefehlt. Die Anreise wurde zum Desaster.

Eile mit Weile

Noch guter Hoffnung standen wir vom Gotthard Nordportal an. Kein Problem, das Schiff fährt ja erst um 22 Uhr. Doch danach wurde es nicht besser – Stau im Tessin, Stau bei Mailand, Stau vor Genua, Stau in Genua, Stau vor der Abfahrt zum Pier und dann noch dumm die Abfahrt verpasst. Alles kein Problem. Wir haben ja noch gut 1.5h Zeit, bis 22 Uhr. Dank kreativer Fahrweise haben wir uns doch noch halb neun Uhr Abends in die Schlange der Autos für die Fähren eingereiht. Easy.

Doch dann die Ernüchterung: Der Sohn blickt auf das Ticket und sagt „Hier steht aber 21 Uhr.“ Und wie es sein muss, wenn Engel reisen, wir schaffen es zu 20.55 Uhr bis an die Laderampe. Anfängergfehler, dabei machen wir den Trip nicht zum ersten Mal. Und da Schock zwei: „You have to tow the roof tent down!“ sagte der Frachtmeister. Mein Bilett sei nicht auf die Überhöhe ausgestellt. Nach einigem Palaver durften wir dann als letzte um 20:57 doch an Bord und als letztes Auto vor den grossen Brummis einparken. Geschafft! Korsika wir kommen.

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Die Letzten werden die Ersten sein

Pünktlich angelandet durften wir als erste von Bord. Und schwupps ging das Herz auf, die korsische Morgenstimmung fing uns ein. Die Ferien konnten beginnen. Also, auf in Richtung Ferienhaus und unterwegs noch einige Dinge anschauen.

Wie ein altes Schlachtross kannte der Landy den Weg und kutschierte uns durch die malerische Landschaft Korsikas. Im Laufe der nächsten Tage zog des den Defender immer wieder magisch in die Bergregionen, durch das Bavella Massiv, über Buckelpisten des Forêt de Tova, über winzige ausgewaschene Pisten von Ort zu Ort. Kurzum: Super Ferien für den „Dicken“.

Folge 2: Von Dünen, Sand und Sonne
Folge 3: In den Bergen

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