New Defender – Tag 2

Land Rover Fahrspass stand heute auf dem Programm. Also, feste Schuhe einpacken und den New Defender anlassen. Das Ziel im Navi: Lyss im Kanton Bern. Genauer gesagt, N 47.089096, E 7.318413. Und damit die erste Hürde. Wie bekomme ich die Koordinaten in das Navi einprogrammiert? Keine Ahnung. Also doch das Handy Navi mit Google. Läuft.

Mir war eines klar: Der typische Defender rollt da nicht in Richtung Kiesgrube zum Swiss National. Vielmehr ein technisch hochgerüstetes Stück Auto. Ein Fahrzeug, das Spass macht und viel selber macht. Damit ist es komplett anders, als es die zu erwartenden Serie-Fahrzeuge oder Defender sind. Denn da muss der Fahrer arbeiten. Im New Defender übernimmt das Meiste die Elektronik.

Erster Eindruck im Kies

Kaum lag der Waldweg hinter mir und die Einfahrt in die Kiesgrube begann, entschied ich mich, den Wagen auf Offroad-Höhe hochzufahren. Es lagen ja schon genug Steine und Unebenheiten auf der Strecke. Und, ich gebe es zu, es ist einfach lustig und hochgefahren sieht der Landy einfach geil aus.

Nach dem ersten Hallo bei den Organisatoren des Land Rover Club Edelweiss ging es also los. Da es nur ein Leihwagen von Land Rover Schweiz war, fuhr ich nur im «Schongang» und nicht dahin, wo der Kies nur so durch die Gegend flog und Schäden am Fahrzeug vorprogrammiert sind. Auch so gab es ausreichend Fahrspass. Als ich einen TD5 vor mir die kurze Steigung nicht schaffen sah, zweifelte ich an meiner Entscheidung, ob der einfache Weg wirklich eine clevere Idee war. Doch die Elektronik wusste es besser und schaltete auf «Schotter».

Was soll ich sagen: Es war genial. Das Auto zog sich den Hang hoch, durch die Videokamera vorne sah ich, dass keine Hindernisse hinter der Kuppe waren, der Kamerablick rechts und links der Vorderreifen macht Hindernisse sichtbar und weiter ging’s. Und so zog sich das durch den Tag. Auf dem Display zeigt das Auto, wenn es Diff-Sperren zu- oder aufmacht. Die Kameramodi zeigen den Bereich vorne sowie rechts und links neben den Vorderrädern. Ein Kinderspiel also. Über die Offroad-Eigenschaften ist schon hinlänglich berichtet worden, hier oder hier oder hier.

Eindruck machen

Der New Defender fiel auf. Die Reaktionen waren wie erwartet: Abneigung, Unentschlossenheit und Begeisterung. Club-Freunde stellten sich neben das Fahrzeug und schossen Fotos, der Innenraum wurde begutachtet, das Äussere in Augenschein genommen (vor allem das höhergefahrene Fahrwerk) und einige hatten ihn auch schon mal Probegefahren und fingen an, mit mir zu fachsimpeln.

Das Auto liess niemanden richtig kalt. Selbst Stoni, als eingefleischter Serie III Fahrer, war nach einer Spritztour mit mir irgendwie schon begeistert. René kalkulierte schon die Finanzierung durch und bekam das typische Landy-Grinsen nicht aus dem Gesicht. Welsche Landy-Freunde radebrechten mit mir über die Vorzüge und fanden es wundervoll, ihre Serie neben dem Neuen in der Familie zu fotografieren. So soll es sein.

Fazit nach dem Tag

Der New Defender ist ein klasse Auto und auch im Gelände ein Traum. Und ja, liebe Freunde von JLR, ich bringe ihn gereinigt und in einem Stück zurück. Er ist ausserdem ein echter Offroader, wuchtig im Look and Feel aber im Gelände elegant wie ein Reh. Da machte es mir es auch nichts aus, dass ich immer noch nicht weiss, wie ich Koordinaten in das Navi einprogrammieren kann.

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